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Jean Michel Jarre Interview "Meine Musik ist für mich S


Post Posted Thu Aug 18, 2011 10:20 pm
Black Bird


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Jean Michel Jarre im Interview "Meine Musik ist für mich Sex"

20.09.2004, 13:30

Interview von Alexander Gorkow

Er besuchte die Sorbonne und das Pariser Konservatorium und schloss mit Auszeichnungen ab. Seit "Oxygène" im jahr 1975 zählt Jarre zu den einflussreichsten Elektronikmusikern - seine neue CD "Aero", im 5.1. Surround Sound abspielbar, erscheint Anfang Oktober.


SZ am Wochenende: Jean Michel, wieso sehen Sie so jung aus? Wahnsinn, Sie sind 56 Jahre alt.
Jean Michel Jarre: Sie sind lieb.


SZW: Verzeihung, aber mit plastischer Chirurgie hat es nichts zu tun, oder?
JMJ: Sie sind doch nicht lieb. Die Antwort ist ein dezidiertes: Non, Monsieur! Ich habe gute Gene. Mein Vater ist 80 Jahre alt - und sieht sogar noch jünger aus als ich.

SZW: Sie sind vermutlich froh, nicht in Frankreich zu sein. Isabelle Adjani, von der Sie sich gerade trennten, macht Ihnen dort derzeit das Leben schwer.
JMJ: Nun, so etwas kommt vor. Huuh, ja...

SZW: Wir müssen nicht darüber reden.
JMJ: Sie läuft in den Räumen von diesen Illustrierten herum und erzählt Sachen über mich. Ich habe keine ruhige Minute. Menschen kommen zusammen, Menschen trennen sich wieder, Menschen verlieren die Nerven. Die alte Komödie.

SZW: Sie ist aufgebracht. So sind die Frauen, wenn sie aufgebracht sind.
JMJ: Erzählen Sie mir nichts über die Frauen! Das sind Zeitungen und Blättchen, die Isabelle bisher immer verklagt hat, wenn sie über sie berichteten! Nun marschiert sie da hinein und singt das hohe C!

SZW: Ich möchte mit Ihnen über die Botschaft hinter Ihrer Musik sprechen.
JMJ: Ah, ein philosophisches Gespräch. Es ist immer gut, in Deutschland zu sein.

SZW: Wieso?
JMJ: Weil Deutschland, ähnlich wie Frankreich, ein Land der Philosophen ist. Deutsche stellen immer ernste und philosophische Fragen. Deutsche Kulturjournalisten haben meistens Philosophie studiert.

SZW: Was ist die Botschaft hinter Ihrer Musik?
JMJ: Also, ich habe kaum Texte in der Musik. Aber es geht natürlich um, ja: um Sex.

SZW: Oh.
JMJ: Wieso ,Oh'?

SZW: Sex hatte ich als Botschaft gar nicht auf der Agenda. Wieso eigentlich nicht? Wie dumm von mir...
JMJ: Nun, dann ändern wir die Agenda, kommen Sie! Meine Musik ist für mich Sex. Ein Ausdruck von Sexualität und Liebe und Verlangen. Ich habe als Student nach einem kreativen Ausdruck gesucht, ich habe gemalt zum Beispiel. Ich war fasziniert von der Literatur und der Philosophie. Sehr fasziniert von der Architektur. Ich bin bei der Musik gelandet. Und bei Ihrer Verbindung zu Architektur, zu Räumen, zu Körpern. Ich mache räumliche und körperliche Musik. Auch das liegt in der Familie. In den Genen. Wie mein wunderbares Aussehen.

SZW: Malerei ist oft auch sexuell motiviert.
JMJ: Natürlich, Pollock und so weiter. Aber die Musik hatte mich bald am Kragen. Musik ist Kochen, und Kochen ist Sex.

SZW: Kochen ist Sex?
JMJ: Natürlich! Musik und Kochen und nicht zuletzt das Essen sind absolut quasisexuelle Handlungen! Alles eins!

SZW: Ah, oral...
JMJ: Na, Sie mischen Töne, Gewürze, Sie tasten und mischen, führen die Hände zum Mund, all' das ist oral und sinnlich und, nun ja, feucht, und im besten Fall auch sehr, sehr heiß. Nicht wahr?

SZW: Kochen Sie gern?
JMJ: Ja.

SZW: Das Malen ist...
JMJ: Beim Malen fehlt der Rhythmus.

SZW: Auch Bilder haben einen Rhythmus.
JMJ: Ja, aber einen abstrahierten, auf dem Bild haben sie einen sichtbaren Rhythmus, keinen hörbaren Rhythmus. Der hörbare Rhythmus ist aber der gefühltere, der sexuellere, der geheimnisvollere Rhythmus. Sind wir uns einig?

SZW: Einige Ihrer Stücke, wie "Diva" zum Beispiel, wirken extrem sexuell motiviert, in "Souvenir de Chine" klingt sogar das Klicken der Fotokamera sexuell...
JMJ: Mögen Sie es?

SZW: Oh, bei "Souvenir de Chine" kommen mir fast die Tränen. Sie legen da diese Morricone-artige Melodie drüber.
JMJ: Sie lieben das Stück. Wunderbar.

SZW:Aber ich überlege gerade, ob die spezifische Botschaft Ihrer Musik nur Sex ist.
JMJ: Von einer spezifischen und einzigen Botschaft zu sprechen, das ist sicher schwer. Was assoziieren Sie mit meiner Musik?

SZW: Als ich zehn Jahre alt war, schenkte man mir Ihre Platte "Oxygène". Ich dachte beim Hören - und dies geht mir immer noch so mit Ihrer Musik: Da schwebt so ein Astronaut, dessen Leine zum Raumschiff gekappt wurde, ratlos durchs All. Der spielt Melodien auf einer kleinen Orgel, weil er ja was tun muss da oben. Ihre Landsleute von "Air" haben das übernommen, die wirken wie eine einzige Eloge auf Jean Michel Jarre...
JMJ: Der Astronaut. Wie schön. Nun, was wäre demnach denn die Botschaft?

SZW: Abzuheben. Keine Fragen zu stellen. Keine Antworten zu suchen. Eine Form von sehnsüchtiger und ratloser und manchmal ironischer Romantik. Kritiker unterstellen Ihnen Eskapismus.
JMJ: Alle Kunst ist Eskapismus. Sobald ein Künstler einen Pinsel in Farbe taucht, sobald ein Musiker ein Instrument in die Hand nimmt, beginnt Eskapismus. Schreibe ich Leitartikel? Nein. Ist meine Musik unpolitisch? Ich glaub wieder: nein. Sogar Bob Dylan ist auf seine Art Eskapist. Dabei ist er explizit politischer als ich. Sogar Michel Houellebecq ist ein Eskapist - der sowieso.

SZW:Er hält sich für einen Realisten.
JMJ: Er hält sich für einiges. Seine ersten beiden Bücher waren gut. Aber "Plattform" war kein gutes Buch. Absoluter Mist.

SZW: Irgendwo stand, er habe es seinen Fans mit dem Buch richtig besorgen wollen ... JMJ: Natürlich. Gelutsche, Geficke, und am Ende fliegt alles in die Luft. Es ist auf den Effekt hin geschrieben. Traurig.

SZW: Was ist seine Botschaft?
JMJ: Weiß nicht. Sexueller Realismus? Realistischer Sexismus? Keine Ahnung. Es wird viel gebumst.

SZW: Da seid Ihr ja in Frankreich...
JMJ: Jaja, schon gut. Aber ich möchte ja auch erstmal die Sprache und die Geschichte lieben, und nicht die Botschaft. Mein Gott, wir sind das Land von Camus und Sartre, von Philippe Sollers! Das ist eine reine, fesselnde Sprache. Solche Schriftsteller haben wir kaum mehr. Habt ihr noch einen Günter Grass?

SZW: Grass schreibt heute über Alterssex, Walser schreibt auch über Alterssex ...
JMJ: Sie sind halt alt. Was sollen sie tun? Da haben Sie's wieder: eine Komödie.

SZW: Okay, Sie mögen keine fetten Farben in der Literatur.
JMJ: Einer meiner engsten Freunde war Anthony Burgess! Der benutzte fette Farben. Aber er hatte auch Geschichten zu erzählen, finstere, ernste und doch extrem komische Geschichten. Er konnte halt schreiben. Ich vermisse ihn sehr.

SZW: Könnte man sagen: Dylan ist Literatur - und Jean Michel Jarre ist Kino?
JMJ: Ja. Ich entwerfe eher Bilder als Botschaften. Aber entwerten Sie Dylan nicht. Er entwirft Bilder mit seiner irren Sprache.

SZW:Sagen wir so: Ihrer Musik haftet einerseits etwas Treibendes an, durch den Rhythmus. Andererseits entwerfen Sie so traumverlorene Bilder.
JMJ: Wir reden nur über Sex, merken Sie das? Der Sex ist die Macht. Lesen Sie Burgess! Lesen Sie Sartre! Sex, Sex, Sex! Das Sexuelle ist das Traumverlorenste, zu dem Menschen fähig sind, oder nicht? Und ich bin sowieso - und hier mal nicht nur im sexuellen, also positiven Sinne - traumverloren. Seit mein Vater uns verließ, ich war damals fünf Jahre alt, bin ich traumverloren.

SZW: Könnte man sagen: Sie sind geflüchtet?
JMJ: Wenn Sie Kinderbilder von mir anschauen, sehen Sie immer und stets ein ernstes Kind. Auf der Flucht in eine sehr hermetische Innenwelt: le petit Kafka.

SZW: Heute sind Sie ein lebensfroher Mann.
JMJ: Ich habe mich mit mir arrangiert, die Musik hält mich in der Schwebe zwischen Erde und All. Ich weiß, dass da mein Platz ist. Ich kann es nicht ändern, und im Gegensatz zu früher versuche ich es auch nicht mehr. Da ist eine stete Grenze zwischen Traum und Realität in meinem Leben, es liegt ein dicker Nebel über dieser Grenze. Durch den laufe ich. Das hört man meiner Musik sicher auch an, das hörte man schon "Oxygène" an, das ist in Ordnung so. Insofern ist es interessant, dass Sie als Kind einen einsamen Astronauten vor Augen hatten.


SZW: Sie spielen live unter Einbeziehung jeglicher Metropolenarchitektur und vor bis zu drei Millionen Menschen an einem Abend. Ihre Konzerte sind Events, ganze Städte werden beleuchtet. Doch waren Sie nie der Typ, der das Mädchen aus der 1.Reihe nach dem Konzert mit aufs Zimmer nehmen wollte. Sie waren nie der Rockstar im eigentlichen Sinne.
JMJ: Nun, bei meinen Konzerten gibt es keine 1. Reihe. Und Rockstarattitüden haben mich immer abgestoßen. Ich halte das Bumm-Bumm der Rockmusik nicht für erotisch, zumindest nicht im traumverlorenen Sinne. Das Bumm-Bumm ist ja eher der Akt als der Weg zum Akt. Oder?

SZW: Bei Ihnen macht es selten Bumm-Bumm. Ihre Rhythmen sind filigraner, nervöser, eher so Didipp-zirrp-didapp-sidirrr . . .
JMJ: Alors! Und wissen Sie warum? Denken Sie an die Zellen! Die Zellen sind aufgeregt! Didipp-zirrp! Der Eros zappelt!

SZW: Sicher.
JMJ: Schauen Sie, das Faszinierende an der Sexualität ist doch nicht der schlussendliche Akt. Der ist natürlich toll. Aber er ist nicht geheimnisvoll, oder? Sagen Sie!

SZW: Nun, unter Umständen ist er ...
JMJ: Non!! Das wirklich Faszinierende ist alles davor: wenn die Zellen in Ihrem Körper verrückt spielen, wenn die Botenstoffe hin und herschießen, aber das ist kein Bumm-Bumm! Das ist Didipp-zirrp-didapp-sidirr! Das Bumm-Bumm ist der letzte Weg zum Orgasmus, das Didipp-zirrp-didapp-sidirr, das ist die großartige Strecke davor, der Blick, die Berührung, die Vorstellung von dem, was noch kommt, lesen Sie Nabokov, aaah ...

SZW: Sie lieben dieses Didipp-zirrp-didapp-sidirr, Ihre Musik ist voll davon.
JMJ: Natürlich liebe ich es. Es ist der Rhythmus der Verführung, der Rhythmus muss verführen, die Töne sind eher mit den Flächen der Maler vergleichbar. Ich habe übrigens noch nie mit jemandem über die Sexualität der Zellen gesprochen. Sie stoßen mich auf das Flirrende! Ich hoffe nur nicht, dass Ihre Leser annehmen, hier sitzen zwei Irre im Psychoanalyse-Supermarkt. Was meinen Sie?

SZW: Reden wir über Politik!
JMJ: Ich bin Unesco-Botschafter. Ich engagiere mich auch, nur zum Beispiel, für verfolgte Menschen in China. Jetzt habe ich Angst, Sie zu langweilen. Reden wir besser wieder über Sexualität!

SZW: Sie spielen am 10. Oktober auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking.
JMJ: Ich weiß, was Sie nun fragen werden.

SZW:Einige Ihrer intellektuellen Freunde in Paris werden Ihnen das übelnehmen.
JMJ: Das ist mir total egal. "Oxygène" war 1976 die erste Pop-LP aus dem Westen, die in China veröffentlicht wurde.

SZW: Logisch. Es waren ja keine Texte drauf.
JMJ: So ist es. Anfang der 80er Jahre war ich dann der erste westliche Popmusiker, der in China aufgetreten ist. Ich reise seitdem sehr oft dort hin. Ich liebe dieses Land. Es herrscht dort unter den Jugendlichen, unter den Studenten eine Stimmung, die mich an Paris '68 erinnert. Die Chinesen, die mich beknien, jetzt das Konzert zu geben, das sind Künstler, Intellektuelle. Da interessieren mich meine Freunde in Paris wenig. Die Intellektuellen dort sind ein trübsinniger Haufen, Sie müssen sich die mal anschauen, wie sie da herumsitzen und Reden halten.

SZW: Oh, das ärgert Sie aber richtig.
JMJ: Ja, weil wissen Sie: Einige von denen, die da jetzt im Café de Paris in Ihrem zehnten Kaffee herumrühren und zu Bedenken geben, ich müsse in Peking sehr dezidiert die Menschenrechte ansprechen, was waren die nochmal 1968? Mmh?

SZW: Maoisten!
JMJ: Na klar! Zu einer Zeit, als Mao Millionen von Menschen in den Lagern verschwinden ließ! Fahren diese Intellektuellen jetzt nach China, um sich das Land mal anzuschauen? Nein. Sie sitzen mit 15 Tageszeitungen im Café de Paris und reden dummes Zeug. Blasierte Idioten.

SZW: Was hat Ihre Mutter Ihnen mit auf den Weg gegeben? Sie war unter der Naziherrschaft in Frankreich im Widerstand. Sie musste ins KZ Ravensbrück.
JMJ: Sie sagte: ,Jean Michel, die Deutschen sind nicht schlecht. Viele von ihnen haben schlimme Verbrechen begangen, viele andere von ihnen haben unter den schlimmen Verbrechen ebenso gelitten wie wir.' Ich sage Ihnen das nicht, weil Sie Deutscher sind. Aber diese Zeit hat Euch sehr im Griff, oder?

SZW: Wir schauen halt immer so traurig.
JMJ: Ja. Schade. Andererseits logisch. Es sind 60 Jahre vergangen: viel Zeit für ein Leben - wenig Zeit für die Geschichte.

SZW: Wir schauen mit einer gewissen Faszination auf die Franzosen und ihren unbekümmerten Umgang mit Größe ...
JMJ: Konkretisieren Sie das bitte!

SZW: Sie zum Beispiel lassen in Paris Plätze und Bauten von den edelsten Designern in Licht tauchen. In Deutschland würde man denken: Huuu, gleich kommt sicher der Führer wieder um die Ecke.
JMJ: Ich wollte mal vor dem Reichstag etwas inszenieren. Mit viel Licht.

SZW: Wieso hat es nicht geklappt?
JMJ: Die Behörden. Es war, glaube ich, alles noch komplizierter als in China.

SZW:Sicher hatte man Angst vor einer Art Licht-Dom im Speerschen Sinne.
JMJ: Ich wollte die Bauten und Baustellen illuminieren. Hat nicht geklappt. Dann kam Christo. Ihr habt es heute mit dem Verpacken, nicht mit dem Illuminieren.

SZW: Wir hatten mal die Loveparade, da liefen die Leute mit Schnullern herum, und Staubsaugern auf dem Rücken!
JMJ: Verstehe. Ihr braucht aber eher schöne, sinnstiftende, detraumatisierende Erlebnisse. Es ist eine psychologische Sache. Man darf nichts vergessen. Aber ihr müsst lernen, wieder zu lachen.

SZW: Hatten Sie Sex mit Françoise Hardy?
JMJ: Bitte? Wie kommen Sie jetzt darauf?

SZW: Wir sind über der Zeit. Das will ich noch wissen. Ich habe eben drüber nachgedacht, als wir über Sex sprachen. Hatten Sie Sex mit ihr? In den 60ern vielleicht?
JMJ: Sie verehren Françoise! Oh, das kann ich verstehen. Ich bin gut mit ihr befreundet. Wenn Sie sie kennenlernen, beachten Sie aber auch: Sie ist verrückt.

SZW: Warum?
JMJ: Sie richtet alles nach den Sternen aus. Sie ist ein Horoskop auf Beinen.

SZW: Ernsthaft?
JMJ: Stellen Sie sich vor: Sie hat die Freundin ihres Sohnes weggeschickt, weil ihr das Sternenbild des Mädchens nicht gepasst hat. ,Da ist die Tür, junge Frau!'
Was sagen Sie jetzt?

SZW: Der arme Junge.
JMJ: Ja, und: das arme Mädchen! Andererseits ist Françoise absolut wunderbar. Und nein, ich hatte keinen Sex mit ihr. Ich war, glaube ich, mal nah dran.

SZW: Okay, also Sex, Hitler, China, die Intellektuellen, die Deutschen, darauf war ich natürlich gar nicht vorbereitet ...
JMJ: Ich werde Françoise von Ihnen grüßen!


http://www.sueddeutsche.de/kultur/jean- ... x-1.429916

Its a very personal interview, but I think the translation is not so excellent. It seems to me, that he has also something told with irony.
Post Posted Thu Aug 18, 2011 11:12 pm
MsMotty


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:clap3: Thanks! :D
Someone got a little carried away in that interview on first viewing, me thinks. And it wasn't the interviewer. Will have a better read when I've got more time.
Our goal in life is to overcome obstacles placed in our way without destroying them, so that those who follow us may share in our triumphs.
Post Posted Fri Aug 19, 2011 9:51 am
shadow


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So Jarre has sex with his music... That must be awkward if he's making out with Oxygene and all of the sudden Beautifull Agony comes into the room :punch:
27-11-10: Ahoy Rotterdam
22-11-16: Heineken Music Hall Amsterdam
Post Posted Fri Aug 19, 2011 10:38 am
Jon


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shadow wrote:So Jarre has sex with his music... That must be awkward if he's making out with Oxygene and all of the sudden Beautifull Agony comes into the room :punch:
Yeah, and the pervy Equinoxe family watching from a distance through their binoculars.
Jarre concerts attended - Destination Docklands 1988 - Paris La Defense 1990 - Europe In Concert 1993 (Manchester & London) - Oxygene Tour 1997 (Birmingham)

"A group of men and woman entered the laboratory one month ago to live in a smell free world. Body odour, sweaty arms pits and smelly feet are to create the energy to survive. A total mystery surrounds this experiment, and it's project code name: B.O and Smell'i "
Post Posted Fri Aug 19, 2011 11:42 am
Black Bird


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MsMotty wrote::clap3: Thanks! :D
Someone got a little carried away in that interview on first viewing, me thinks. And it wasn't the interviewer. Will have a better read when I've got more time.
It was a pleasure !

Yes, you`re right ! :mrgreen:
Maybe the Interview would have been different, the interviewer was a woman ???
Post Posted Fri Aug 19, 2011 11:55 am
Black Bird


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Jon wrote:
shadow wrote:So Jarre has sex with his music... That must be awkward if he's making out with Oxygene and all of the sudden Beautifull Agony comes into the room :punch:
Yeah, and the pervy Equinoxe family watching from a distance through their binoculars.
:loool: good joke :clap:

The headline is a bit misleading :mrgreen: ........ ( so that more people read it. )
He rather compares his music with Sex an erotic feelings.
But it`s the most personal JMJ interview I `ve ever read. I think he is a sensitive, man who really understands something of Erotic.
Is otherwise rather rare, right? :punch:
Post Posted Fri Aug 19, 2011 6:07 pm
matt1314


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Haha, wow! Never thought Jarre associates his music with sex! A real surprise for me... I heard that he likes cooking and all that stuff but this was new to me, thanks for the interview. :)
Post Posted Fri Aug 19, 2011 8:48 pm
Black Bird


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Gerne ! :mrgreen:
Parts of the interview were used in this book.
The capter " Intermezzo 11: Jean Michel Jarre über Sex" (Seite 200 - 203)

http://www.amazon.de/Musik-Eros-Hans-J% ... 49&sr=1-49

A book which describes how erotic and sex influences the music ....Oh la la.... :bravo:
Post Posted Fri Aug 19, 2011 8:53 pm
Kanta
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Thank you for the very sexy Jean Michel interview. 8) :clap: Inspiration for titles for his albums, Music for Sex, Sex Palace, La Sex, Sexgene, Geometry of Sex, oh I could go on and on. Could not resist. :oops: He should do more interviews like this. Most interesting. :nod:

English translation:

Jean Michel Jarre in the interview, "My music is sex for me"

20.09.2004, 13:30

Interview by Alexander Gorkow

He attended the Sorbonne and the Paris Conservatory and graduated with honors from. Since "Oxygène" in the year 1975 Jarre is one of the most influential electronic musicians - his new CD "Aero" in 5.1. Surround Sound Playback, released in early October.


SZ weekend: Jean Michel, why you look so young? Madness, you are 56 years old.
Jean Michel Jarre: You are loved. (I think “nice” or “cute” are more appropriate than “loved”)
SZW: Excuse me, but with plastic surgery, it has nothing to do, right?
JMJ: You're not loving ( = Nice or cute) The answer is a dedicated: Non, monsieur! I have good genes. My father is 80 years old - and looks even younger than me. (It’s a joke !) :mrgreen:

SZW: You are probably glad not to be in France. Isabelle Adjani, from which you parted just makes life difficult for you there at present.
JMJ: Well, something happens. Huuh, yes ...

SZW: We do not talk about it.
JMJ: She run around in the rooms of these magazines and tell things about me. I have no peace. People come together, people split up again, people are losing their nerve. The old comedy.

SZW: She is applied. So are the women, when they are applied.
JMJ:Don`t tell me something about the women! These are newspapers and leaflets, which Isabelle has been sued every time they reported on it! Now they march in there and sings the C!

SZW: I want to talk with you about the message behind your music.
JMJ: Ah, a philosophical conversation. It's always good to be back in Germany.

SZW: Why?
JMJ: because Germany, like France, a country of philosophers. German ask more serious and philosophical questions. German culture journalists tend to have studied philosophy.

SZW: What is the message behind your music?
JMJ: Well, I've hardly texts in music. But there is, of course, yes to sex.

SZW: Oh.
JMJ: Why, oh '?

SZW: I had sex as a message not on the agenda. Why not? How stupid of me ...
JMJ: Well, then we change the agenda, please come! My music is my sex. An expression of sexuality and love and desire. I've been looking for a creative expression as a student, I've painted for example. I was fascinated by literature and philosophy. Fascinated by the architecture. I ended up with the music. And when your connection to architecture, into rooms, into bodies. I make music, and physical space. Also located in the family. In the genes. As my wonderful appearance.

SZW: Painting is often sexually motivated.
JMJ: Of course, Pollock, and so on. But the music soon had me by the collar. Music is cooking, and cooking is sex.

SZW: Cooking is sex?
JMJ: Of course! Music and cooking and the food are absolutely not least quasi sexual acts! All one!

SZW: Ah, oral ...
JMJ: Well, you can mix colors, spices, and keys to mix lead with his hands to his mouth, all 'is the oral and sensual and, well, wet, and at best very, very hot. Is not it?

SZW: Do you enjoy Cooking?
JMJ: Yes.

SZW: The painting is ...
JMJ: When painting is missing the rhythm.

SZW: Many images have a rhythm.
JMJ: Yes, but an abstracted, the picture they have a visual rhythm, no audible rhythm. The rhythm is audible but the further emotional, sexual, the mysterious rhythm. Are we agreed?

SZW: Some of your pieces, like "Diva" for example, seem very sexually motivated, in "Souvenir de Chine" sounds even the clicking of camera sex ...
JMJ: You like it?

SZW: Oh, with 'Souvenir de Chine "come to me almost in tears. They lay as they Morricone-like melody over it.
JMJ: You love the piece. Wonderful.

SZW: But I'm just thinking about whether the distinctive message of your music is just sex.
JMJ: To speak of a specific and unique message that is certainly difficult. What do you associate with my music?

SZW: When I was ten years old, you gave me your album "Oxygène". I thought when listening to - and I still suffering so with your music: As an astronaut floats so, the rope was cut to the spacecraft through space at a loss. The melodies played on a small organ, because he's doing what needs to up there. Their compatriots from "Air" have taken over the acting as a single eulogy to Jean Michel Jarre ...
JMJ: The Astronaut. How nice. Well, what would therefore be because the message?

SZW: lift. To ask any questions. Replies to search. One form of yearning and bewildered and sometimes ironic romance. Critics will assume escapism.
JMJ: All art is escapism. Once an artist dips a brush in color, when a musician takes an instrument in the hand, begins escapism. I write editorials? No. My music is apolitical? I think again: no. Even Bob Dylan is escapist in its own way. He is explicitly political than I do. Even Michel Houellebecq is an escapist - the anyway.

SZW: He considers himself a realist.
JMJ: He considers himself a lot. His first two books were good. But "platform" was not a good book. Absolute crap.

SZW: Somewhere up, he wanted his fans to get it right with the book ... JMJ: Of course. Gelutsche, Geficke, and in the end everything will explode. It is written in for effect. Sad.

SZW: What is its message?
JMJ: I do not know. Sexual realism? Realistically sexism? No idea. There is much fucked.

SZW: Since you're so in France ...
JMJ: Yeah, all right. But yes I would also love the first language and history, and not the message. My God, we are the land of Camus and Sartre, by Philippe Sollers! This is a pure, captivating language. Such writers, we have little else. You still have a Grass?

SZW: Grass writes today about Alterssex, Walser writes about Alterssex ...
JMJ: You are just old. What should they do? There you have it again: a comedy.

SZW: Okay, you do not like bold colors in the literature.
JMJ: One of my closest friends was Anthony Burgess! The bold colors used. But he also had stories to tell, dark, serious and yet extremely funny stories. He could just write. I miss him dearly.

SZW: Could one say that Dylan is literature - and Jean Michel Jarre is cinema?
JMJ: Yes. I design images rather than messages. But do not devalue Dylan. He creates his images with wrong language.

SZW: Let's say this: your music is liable to a little hand Drifting through the rhythm. On the other hand, you designed and constructed so dreamy images.
JMJ: We only talk about sex, you know that? The sex is power. Read Burgess! Read Sartre! Sex, sex, sex! The sexual dream is the most forlorn of human beings are capable, or not? And I am anyway - and this time not only in sex, so a positive sense - lost in dreams. Since my father left us, I was five years old, I'm lost in a dream.

SZW: Could one say that you have fled?
JMJ: If you look at pictures of my kids, you always see and always a serious child. On the run in a very hermetic inner world: le petit Kafka.

SZW: Today you are a merry man
JMJ: I've been comfortable with me, the music keeps me in limbo between Earth and Space. I know there is my place. I can not change it, and unlike in the past I also try not exist anymore. Since a continuous boundary between dream and reality in my life, a thick fog hangs over this limit. I walk through. You can hear that my music also sure that you already heard "Oxygène", which is okay. In this respect it is interesting that you had as a child, a lonely astronaut in mind.


SZW: playing live with the involvement of any metropolis in architecture and up to three million people in one evening. Their concerts are events, entire cities are illuminated. But you were never the type who would take the girl from the 1st row after the concert with you overnight. They were never the rock star in the true sense.
JMJ: Well, there at my shows there is no first Series. Rockstarattitüden and I have always rejected. I think the boom-boom of rock music not erotic, at least not in the dreamy sense. The boom-boom is indeed the act rather than to act the way they?

SZW: They are seldom makes boom-boom. Their rhythms are delicate, nervous, more like Didipp-zirrp-didapper-sidirrr. . .
JMJ: Alors! And you know why? Think of the cells! The cells are excited! Didipp-zirrp! The Eros fidgets!

SZW: Sure.
JMJ: Look, the fascinating thing about sexuality is not the eventual act of course, is great. But he's not mysterious, right? Say!

SZW: Well, sometimes it is ...
JMJ: Non! The really fascinating thing all before: if the cells in your body go haywire when the messengers back and herschießen, but that's not a boom-boom! This is Didipp-zirrp-didapper sidirr-! The boom-boom is the last way to orgasm, the Didipp-zirrp-didapper-sidirr, this is the great track in front, the look, the touch, the idea of ​​what's to come, read Nabokov, aaah ...

SZW: you will love this Didipp-zirrp-didapper-sidirr, your music is full of them.
JMJ: Of course I love it. It's the rhythm of seduction to seduce the rhythm needs, the sounds are rather similar to the surfaces of the painter. Incidentally, I have never talked to anyone about the sexuality of the cells. They push me to the Shimmering! I hope not just assume that your readers, here there are two misleading in psychoanalysis supermarket. What do you mean?

SZW: Let's talk about politics!
JMJ: I am UNESCO ambassador. I also am committed, just for example, for persecuted people in China. Now I am afraid to bore you. Let's talk more about sex again!

SZW: You play on 10 October at the Square of Heavenly Peace in Beijing.
JMJ: I know what you are asking.

SZW: Some of your intellectual friends in Paris, you will resent that.
JMJ: I do not totally care. "Oxygène" 1976 was the first pop LP of the West, which was published in China.

SZW: Logical. There were indeed no text on it.
JMJ: That's right. The early 80s I was the first Western pop musician who has performed in China. I travel a lot since then often go there. I love this country. Out there among the young, among the students an atmosphere that reminds me of Paris '68. The Chinese, who beknien me, now give the concert are artists and intellectuals. Since I my friends in Paris are of little interest. The intellectuals there are a gloomy bunch, you have to look at the times, as they sit there and make speeches.

SZW: Oh, that annoys you the right way.
JMJ: Yes, because you know: Some of those who move around because now the Café de Paris in your tenth coffee for concern, I would very decidedly in Beijing to address human rights, which were again in 1968? Hmm?

SZW: Maoists!
JMJ: Sure! At a time when Mao sent millions of people disappear in the camps! Take these intellectuals now to China to the country to look at times? No. They are sitting with 15 daily newspapers at the Café de Paris and talking nonsense. Smug idiot.

SZW: What has your mother gave you along the way? She was under Nazi rule in France resistance. She had to Ravensbrück concentration camp.
JMJ: You said, not Jean Michel, the Germans are bad. Many of them have committed terrible crimes, many of them have also suffered under the terrible crimes as we do. " I tell you this not because you're German. But this time you have a very in control, right?

SZW: We just always look so sad.
JMJ: Yes. Too bad. On the other hand, logical. It's been 60 years: a lot of time for a life - little time for history.

SZW: We are looking with a certain fascination for the French and their careless handling of size ...
JMJ: Please use the fleshing out!

SZW: You can, for example in Paris, places and buildings of the finest designers dive into light. In Germany, one would think: Huuu, equivalent to certain of the leaders around the corner again.
JMJ: I wanted to produce something in front of the Reichstag. With plenty of light.

SZW: Why has not it worked?
JMJ: The authorities. It was, I think everything more complicated than in China.

SZW: Sure you had a kind of fear in the dome light spear's sense.
JMJ: I wanted to illuminate the buildings and construction sites. Did not work. Then came Christ. You have it today with the packaging, not the Illuminate.

SZW: We once had the Love Parade, as people were running around with pacifiers, and vacuum cleaners on the back!
JMJ: I understand. You need but rather beautiful, meaningful, detraumatisierende experiences. It's a psychological thing. One must not forget anything. But you have to learn to laugh again.

SZW: Did you have sex with Françoise Hardy?
JMJ: Please? As you come out now?

SZW: We are over time. I want to know. I've just thought about that when we talked about sex. Did you have sex with her? In the '60s, maybe?
JMJ: You worship Françoise! Oh, can I understand. I am good friends with her. If you know them, but also note: It's crazy.

SZW: Why?
JMJ: You will work everything out for the stars. She is a chart on legs.

SZW: Seriously?
JMJ: Imagine: You have sent away the girlfriend of her son because she did not fit the constellation of the girl. , There's the door, young lady! "
What do you say now?

SZW: The poor boy.
JMJ: Yes, and: the poor girl! On the other hand, Françoise is absolutely wonderful. And no, I did not have sex with her. I was, I think, sometimes close to it.

SZW: Okay, so Sex, Hitler, China, the intellectuals, the Germans, I was prepared not, of course ...
JMJ: I'll greet you Françoise!
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Concerts attended:
Théâtre Marigny, Paris - 2007
Symphony Hall, Birmingham - 2008
RAH, London - 2008
Wembley Arena, London - 2009
NIA, Birmingham - 2009
POP Bercy, Paris - 2010
NIA, Birmingham - 2010
O2 Arena, London - 2010
Zénith Aréna, Lille - 2010
Port Hercule, Monaco - 2011
TUI Arena, Hannover - 2011
Festival International de Carthage - 2013
Barclaycard Arena, Birmingham - 2016
Post Posted Fri Aug 19, 2011 9:02 pm
Black Bird


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Wow ! All translated by Google ? :D

There are some little mistakes. You want to know it or not? :)

Yes ! He should do more interviews like this. :mrgreen: Maybe I `ll talk about it when he's in Berlin :nod: If he need inspiration ! I`ll give him ! :nod:
Post Posted Fri Aug 19, 2011 9:05 pm
Kanta
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Black Bird wrote:Wow ! All translated by Google ? :D

There are some little mistakes. You want to know it or not? :)
Yes please, I hope it is not the sex part. :mrgreen:
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Post Posted Fri Aug 19, 2011 9:12 pm
Black Bird


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I need a little time to read the whole translation.
I `ll tell you..... :D
Post Posted Fri Aug 19, 2011 9:15 pm
Kanta
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Black Bird wrote:I need a little time to read the whole translation.
I `ll tell you..... :D
No worries, my dear. Take your time. :D
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Théâtre Marigny, Paris - 2007
Symphony Hall, Birmingham - 2008
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Post Posted Tue Aug 23, 2011 10:48 pm
GeeJee
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Sense it make to doesn't me.
:mrgreen:
Post Posted Wed Aug 24, 2011 1:11 pm
Black Bird


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It will follow next time! :D







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